Stark von innen nach außen: Frida Gylner über Mindset, Training und Ernährung

Frida Gylner arbeitet als Gesundheitscoach mit den Schwerpunkten metabolische Gesundheit, Low-Carb-Lebensstil, ketogene Ernährung, entzündungshemmende Ernährung, Verhaltensänderung und nachhaltige Gewohnheiten.

Im Jahr 2018 verwandelte sich Fridas Leben schlagartig: Von einer gesunden 27-Jährigen wurde sie mit einem schweren Hirntumor diagnostiziert und über Nacht auf einer Körperseite gelähmt.

Erfahren Sie mehr über ihren inspirierenden Weg, die Bedeutung von Training, Ernährung und Gesundheit, mentale und körperliche Stärke sowie darüber, wie man Gewohnheiten entwickelt, die langfristig Bestand haben.

Fakten über Frida Gylner

Fakten über Frida Gylner

Name: Frida Gylner

Alter: 34 Jahre

Wohnort: Bromma, Stockholm

Beruf: Organisationsberaterin und Coach bei ID-Entity by Jurek. Außerdem selbstständig tätig als Gesundheitscoach, Referentin und Coach mit den Schwerpunkten metabolische Gesundheit, Low-Carb-Lebensstil, ketogene Ernährung, entzündungshemmende Ernährung, Verhaltensänderung und nachhaltige Gewohnheiten.

Hintergrund: Im Jahr 2018 wurde bei Frida, damals 27 Jahre alt und gesund, ein schwerer Hirntumor diagnostiziert. Über Nacht war sie auf einer Körperseite gelähmt.

Heute: Frida hat ihren Körper wieder aufgebaut, einen Halbmarathon absolviert und den En Svensk Klassiker erfolgreich abgeschlossen – eine der bekanntesten schwedischen Ausdauerherausforderungen, bestehend aus Skilanglauf, Radfahren, Schwimmen und Laufen. Heute unterstützt sie andere Menschen dabei, nachhaltige Wege zu mehr Gesundheit zu finden.

Aktuell: Frida besuchte die Björn-Borg-Zentrale, um einen Vortrag über körperliche Gesundheit, Stress, Mindset und nachhaltige Leistungsfähigkeit zu halten. Im Rahmen des Vortrags führten die Teilnehmenden außerdem eine Ambitionsprofil-Analyse durch, um Stressmuster, Motivation und Möglichkeiten zur Verbesserung der Regeneration zu identifizieren.

Vom Überleben zu einem Leben voller Farben

Wenn Frida Gylner auf ihr Leben vor 2018 zurückblickt und es mit der Person vergleicht, die sie heute ist, beschreibt sie einen klaren Einschnitt – ein Davor und Danach.

Vor der Diagnose nahm sie ihre Gesundheit eher als selbstverständlich hin. Heute begegnet sie ihrem Körper, dem Leben und den Menschen um sie herum mit einer anderen Demut.

Es ist eine Geschichte über Krankheit und Angst, aber auch über Stärke, Neugier und eine neue Beziehung zum eigenen Körper. Frida beschreibt, wie das Leben nach der Diagnose zugleich fragiler und intensiver geworden ist – lebendiger als je zuvor.

"Früher existierte ich nur, und das Leben war schwarz-weiß. Heute lebe ich wirklich – und das Leben ist voller Farben.“

- Frida Gylner

Was passiert, wenn man den Körper nicht länger als selbstverständlich betrachtet?

Nach der Lähmung musste Frida Dinge neu erlernen, die die meisten von uns ganz selbstverständlich tun: gehen, essen oder überhaupt die Energie aufbringen, den Blick zu wenden.

Der Weg zurück gab ihr einen neuen Respekt vor ihrem Körper – aber auch eine neue Erkenntnis: Der Körper ist nicht der Feind.

Während viele davon sprachen, gegen die Krankheit zu kämpfen, begann Frida, ihren Körper als etwas zu sehen, das sie trotz allem getragen hat.

"Körperliche Stärke als mentale Kraft"

Für Frida wurde Training zu weit mehr als einem Weg, ihren Körper wieder aufzubauen. Es wurde auch ein Mittel, sich mental neu zu stärken.

Wenn sie sich körperlich stark fühlt, fühlt sie sich zugleich sicherer, mutiger und besser in der Lage, die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen.

"Training ist ein direkter Weg zu mentaler Stärke."

-"Mich körperlich stark zu fühlen, ist unmittelbar damit verbunden, mich auch mental stark zu fühlen.“

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