So führst du Crunches aus - Tipps & Crunch-Übungen
Crunches sind eine klassische Core-Übung und eine der effektivsten Methoden, um die Bauchmuskulatur zu stärken. Erfahre mehr über die richtige Technik, welche Muskeln trainiert werden und entdecke verschiedene Crunch-Varianten für dein nächstes Workout.
Lege dich auf den Rücken, die Knie sind angewinkelt und die Füße stehen flach auf dem Boden.
Lege die Hände locker hinter den Kopf oder verschränke sie vor der Brust.
Entspanne den Nacken und ziehe das Kinn leicht ein.
Spanne deine Core-Muskulatur an und drücke den unteren Rücken leicht in den Boden.
Hebe Kopf, Schultern und oberen Rücken kontrolliert vom Boden ab.
Konzentriere dich darauf, die Rippen in Richtung Becken zu führen, anstatt den Nacken zu belasten.
Senke den Oberkörper langsam wieder ab, bis die Schultern den Boden berühren.
Halte während der gesamten Bewegung Spannung in der Core-Muskulatur.
Atme aus, während du den Oberkörper anhebst.
Atme ein, wenn du dich wieder absenkst.
Crunch-Varianten
Klassische Crunches
Ausführung: Lege dich auf den Rücken, die Knie sind angewinkelt. Hebe die Schultern durch Anspannung der Bauchmuskeln vom Boden ab und senke sie kontrolliert wieder ab.
Trainierte Muskeln: Rectus abdominis.
Bicycle crunches
Ausführung: Führe abwechselnd den gegenüberliegenden Ellenbogen und das Knie zueinander, während das andere Bein kontrolliert gestreckt wird.
Trainierte Muskeln: Rectus abdominis und schräge Bauchmuskeln.
Reverse crunches
Ausführung: Hebe die Hüfte vom Boden an, indem du die Knie zur Brust ziehst, während der Oberkörper entspannt bleibt.
Trainierte Muskeln: Unterer Bereich des Rectus abdominis.
Stehende side crunches
Ausführung: Stehe aufrecht und beuge den Oberkörper seitlich, indem du den Ellenbogen in Richtung Hüfte führst. Wechsle die Seite.
Trainierte Muskeln: Schräge Bauchmuskeln.
Knieende cable crunches - 1
Ausführung: Knie vor einer Kabelzugmaschine und crunch den Oberkörper nach unten, indem du die Rippen in Richtung Becken ziehst.
Trainierte Muskeln: Rectus abdominis.
Knieende cable crunches - 2
Ausführung: Knie vor einer Kabelzugmaschine und crunch den Oberkörper nach unten, indem du die Rippen in Richtung Becken ziehst.
Trainierte Muskeln: Rectus abdominis.
Dumbbell crunches
Ausführung: Halte eine Kurzhantel vor der Brust, hebe die Schultern für einen Crunch vom Boden ab und senke sie langsam wieder ab.
Trainierte Muskeln: Rectus abdominis.
V crunches
Ausführung: Hebe Oberkörper und Beine gleichzeitig an, sodass der Körper eine V-Form bildet, und senke sie kontrolliert wieder ab.
Trainierte Muskeln: Rectus abdominis und Hüftbeuger.
Welche Muskeln werden bei Crunches trainiert?
Crunches zielen in erster Linie auf die Bauchmuskulatur ab und spielen eine wichtige Rolle beim Aufbau von Core-Stärke und Körperkontrolle.
Verschiedene Crunch-Varianten verlagern den Fokus leicht und ermöglichen es, bestimmte Bereiche der Core-Muskulatur gezielt zu betonen.
Primäre Muskeln
Rectus abdominis
Der wichtigste Muskel für die Beugung der Wirbelsäule. Er wird bei klassischen Crunches, Dumbbell Crunches, knieenden Cable Crunches, Reverse Crunches und V Crunches stark aktiviert.Schräge Bauchmuskeln
Sie befinden sich an den Seiten des Bauches und sind für Rotation und seitliche Beugung verantwortlich. Besonders aktiv sind sie bei Bicycle Crunches und stehenden Side Crunches.
Sekundäre Muskeln
Hüftbeuger
Unterstützen das Anheben von Beinen und Becken, insbesondere bei Reverse Crunches und V Crunches.Tiefliegende Core-Stabilisatoren
Dazu gehört der Transversus abdominis, der die Wirbelsäule stabilisiert und in allen Crunch-Varianten für konstante Core-Spannung sorgt.Muskulatur des unteren Rückens
Sorgt für Unterstützung und Stabilität der Wirbelsäule bei kontrollierten Crunch-Bewegungen.
Häufige Fehler bei Crunches und wie du sie vermeidest
Technik und Ausführung sind, wie bei jeder Übung, entscheidend für optimale Ergebnisse und zur Reduzierung des Verletzungsrisikos. Hier sind drei häufige Fehler bei Crunches und wie du sie vermeiden kannst.
1. Den Nacken belasten
Was passiert?
Die Hände ziehen den Kopf nach vorne, anstatt dass die Bauchmuskeln die Arbeit übernehmen.
Risiken
Überlastung des Nackens und geringere Aktivierung der Bauchmuskulatur.
Lösung
Halte die Hände locker hinter dem Kopf oder verschränke die Arme vor der Brust.
Konzentriere dich darauf, die Schultern anzuheben, nicht den Kopf.
2. Schwung nutzen
Was passiert?
Der Oberkörper wird geschwungen, statt die Bewegung kontrolliert auszuführen.
Risiken
Weniger Core-Aktivierung und erhöhtes Risiko für Beschwerden im unteren Rücken.
Lösung
Verlangsame die Bewegung.
Mache oben bei jeder Wiederholung eine kurze Pause.
3. Core-Muskulatur nicht aktivieren
Was passiert?
Der untere Rücken löst sich vom Boden.
Risiken
Mehr Belastung für den unteren Rücken und geringere Aktivierung der Bauchmuskeln.
Lösung
Drücke den unteren Rücken vor jeder Wiederholung in den Boden.
Denke daran, die Rippen in Richtung Becken zu führen.